Was ist Craniosacral-Therapie

Die Craniosacral-Therapie ist eine Spezialisierung oder Vertiefung eines Teils der Polarity Therapie. Seit Anfangs 2002 befasse ich mich im Selbststudium intersiv mit dierser Therapieform. Im Herbst 2004 besuchte ich eine Weiterbildung in biodynamischer Craniosacral Therapie. Im Herbst 2010 informierte ich mich im Kurs:" Der innere Bahandlungplan" näher mit den im Menschen wirksamen Selbstheilungskräften. Im Frühjahr 2011 befasste ich mich in einem Kurs über die Wirbelsäule näher mit diesem speziellen Thema. Damit bin ich in der Lage, einige wesentliche Elemente der Craniosacral Therapie anzuwenden, und ein grosser Teil meiner Behandlungen basieren heute auf diesen Techniken.

 

Geschichte der Craniosacral-Therapie

Anfangs des 20. Jahrhunderts entwickelte Dr. W. G. Sutherland auf der Basis der Osteopathie die Craniosacrale Osteopathie (CSO). Daraus entstand eine immer feinere, behutsamere und vollkommenere Methode (CST), mit deren Hilfe heute Therapeuten viele Menschen bei ihrem Heilungsprozess unterstützen.

Worauf stützt sich die Craniosacral-Therapie?

  • cranium = Schädel
  • sacrum = Kreuzbein
  • Dura mater = harte Hirnhaut
  • liquor cerebrospinalis = Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit

Craniosacral TherapieGehirn und Rückenmark sind von einer Hülle (Dura) umgeben. Diese übt einerseits eine Schutzfunktion aus und gewährleistet andererseits die Zirkulation der cerebrospinalen Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit schützt das Zentralnervensystem vor Stoss und Druck von aussen und spielt eine wichtige Rolle bei diversen Stoffwechselvorgängen. Durch Druckunterschiede im System kommt ein Pulsieren zustande, das am ganzen Körper zu fühlen ist.

Grundlagen der Craniosacral-Therapie

Dieses Pulsieren, das Dr. W. G. Sutherland «Lebensatem» («primäre Atmung», «Breath of Life») nannte und mit Ebbe und Flut (rhythmische Bewegungen) verglichen werden kann, liefert diagnostische wie auch therapeutische Informationen. Der «Lebensatem» ist direkt mit der Gewebeatmung des Zentralnervensystems verbunden, das die Lungenatmung (sekundäre Atmung) und die gesamten Körperfunktionen reguliert. Er wird gleichzeitig über Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit in alle Zellen des ganzen Körpers verteilt, wo er die heilenden und ordnenden Kräfte organisiert und damit für unsere Gesundheit sorgt.

Für wen ist die Craniosacral-Therapie hilfreich?

Sie kann vom Neugeborenen bis hin zum alten Menschen, sogar in sehr gebrechlichem oder schmerzvollem Zustand, angewendet werden.

Wann wird Craniosacral-Therapie angewendet?

  • Schock und Trauma
  • Rehabilitation nach Krankheit und Unfall, Schleudertrauma
  • Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Sinusitis
  • Geburtstrauma, Kolik- und Verdauungsprobleme beim Säugling, Schlafprobleme (Schreibaby)
  • Hyperaktivität bei Kindern, Konzentrationsstörungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Depressionen, Erschöpfungszustände, stressbedingte Beschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Organerkrankungen, Verdauungsstörungen
  • Asthma, Allergien und Hauterkrankungen
  • Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen
  • Augenprobleme (z. B. grüner Star - Glaukom)
  • Kiefergelenkprobleme, kieferorthopädische Vorsorge und Begleitung

 

 


Wie wird die Craniosacral-Therapie ausgeführt?

Durch feinste Druck- und Zugbehandlung (Sensibilität der Hände) an Kopf und Wirbelsäule wird Einfluss auf das CS-System genommen, das wie   Blutkreislauf oder Atem lebenslang pulsiert.

Dank meinem feinen, rein energetischen Zugang zur Wirbelsäule kann ich mit jedem Wirbel separat kommunizieren und auch bei akuten Schmerzen mit der Therapie beginnen.

 



Sitzungsdauer

  • ca. eine Stunde, bei Kindern  kürzer.
  • In bequemer Kleidung liegt man auf einer Therapieliege.
  • Die Sitzungen werden klientenzentriert und gesprächstherapeutisch begleitet.


Therapieziele

Integration von Körper, Seele und Geist, Unterstützung und Findung des Gleichgewichtes sowie Aktivierung der Selbstheilungskräfte durch Eigenkorrektur, Anregung der Blutzirkulation und Entspannung des Nervensystems, Anleitung zu eigenem Handeln durch Vermittlung von therapeutischen Übungen zur Anregung des CS-Rhythmus im Körper